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Gellért Szabó Trio

Wirklichkeitsgrund.

Wenn das Streben nach Wahrhaftigkeit im selbstfertilen Vorgang des Artikulierens einer inneren Regung oder Impression der Hauptgrund der Arbeit wird, so steht der persönliche Prozess im Mittelpunkt.

Dieses Schaffen um des Schaffens willen erzwingt eine Art des Denkens, welches das ungeprüft automatische und prompt triviale Zehren an musikalischstrukturellen Verhaltensmustern wie beispielsweise gebräuchliche Formen, verschultes Rollenbewusstsein oder universell-normalisierte Abläufe kategorisch als Irrtum ansieht und von sich aus umgeht.

Angezogen von Paul Celan’s Anspruch an roher Direktheit in seiner ‚Wirklichkeit Suchender‘ Kunst setzt sich Szabó intensiv mit dem ambivalenten Gedankenspiel des Schönheits- und Ästhetikbegriffs in Verbindung mit wirklichkeitswundem Sinngehalt auseinander.

Purer Ein- und Ausdruck als solcher muss nach Szabó als mediumslos angesehen werden, was eine direkte Übersetzung von Wahrnehmung in Kunst ermöglicht.

So ist der selbstformulierende Sinn und Zweck dieser Musik abgestimmt auf das hörbarhöchste Ziel Szabó’s eine Plattform für das Nichtvergessen der eigenen Wahrhaftigkeit zu bieten.


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Alarm Alarm, {der}

Intensität.

Das Kreieren einer eigenen Sprache, das Einreißen von Barrieren zum Erleuchten einer neuen Welt des Ausdrucks, der Augenblick des ‚Aha-Erlebnisses‘, welcher einem Klarheit über die totgeglaubten Möglichkeiten der Entfaltung und Bestätigung in dem intimprivatem Grübeln des Neuen gibt, fungiert wie das Entdecken einer neuen Farbe.

Erleichterung und Erregung, Beichte und Endlichwiedersein spielen miteinander.

Es war ein Moment wie dieser, der Gellért Szabó zur Gründung der Band „der Alarm Alarm“ verpflichtete.

Im ersten Semester seines Studiums an der Franz Liszt Hochschule für Musik verliebte sich Szabó in die Musik von Lovano(sax)/Frisell(git)/Motian(dr), drang in das Vokabular der Band seines Professors Frank Möbus ‚Der Rote Bereich‘ (Mahall/Möbus/Schröder) vor und begegnete der drastischen Energie von Hyperaktive Kid (Gropper/Graupe/Lillinger). Das Scheinproblem des fehlenden Bassisten zwingt zum Ausarbeiten einer neuen Art des Spiels, welches Form und Kraft durch bisher jungfräuliche Variablen gewinnt. Die Entwöhnung akademischer Normalitäten, sowie die Aufgabe der Umverteilung musikalischer Rollen innerhalb der Band birgt nach Szabó die Chance bisher verwehrte Formen der Ehrlichkeit zu ergründen.



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Szabó/Kothe

Apartmusik.

Das Künstlerduo um Gellért Szabó und Felix Kothe bezieht den Zuschauer in ihrer Suche nach Wahrhaftigkeit ein.

Formuliertes Ziel dabei ist das Erschaffen eines musikalischen Gebildes, welches als Medium für die nach Möglichkeit direkteste Art der Manifestation energetischer und emotionaler Zustände dient.

Ähnlich wie beispielsweise Francis Bacon zu Lebzeiten immer wieder die Rohheit des Schreies in seinen Gemälden einzufangen versuchte, so geht es Szabó/Kothe um den Drang das Echte darzustellen. In diesem Sinne ist es das Einfache, das hier fasziniert. Inspiriert von der New Yorker Noise-, sowie der Berliner Echtzeitmusikszene gehen die beiden Musikstudenten Wege, die nicht von Korrektheit und Vergleichbarkeit, sondern durch Ehrlichkeit bestimmt sind.


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.Das Kombinat//Kombinat Elektrik

.handmade berlin electro

.Gellért Szabó // MelodieRhythmus // git
.Julien Schenk // RhythmusMelodie // bass
.Johann Gottschling // Rhythmus // drums

Elektronische Musik, inspiriert von der Berliner Clubszene, bietet uns unverkennbar die Chance eine Transformation von echtem, direktem Eindruck in Musik und zurück zu schaffen. Unser Hintergrund aus der improvisierten Musik und die Arbeit mit analogen Instrumenten, Effekten, Synthesizern und Filtern erlaubt es uns die hochenergetischen Trancezustände der Elektronischen Musik einzufangen und zu erweitern:

Wir handeln komplett in Echtzeit, arbeiten im Augenblick, wie ein abstrakter Maler, permanent auf die Energie der Mitreisenden fokussiert, in jedem Moment fähig den Traum umzulenken und zu gestalten. Kontinuierlich wird gefordert, gedrückt;
die Reise gestaltet und modeliert.


aufsturzgroß

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  • 24.9.2016 Berlin // The Studio // Kombinat Elektrik
  • 3.10.2016 Weimar // C-Keller
  • 18.10.2016 Weimar // Forum Seebach
  • 12.11.2016 Weimar // PRIVAT // Kombinat Elektrik
  • 15.11.2016 Weimar // Schütze // the please no touchy touchy’s
  • 17.11.2016 Weimar // Zum Falken // Gellért Szabó Trio
  • 03.12 2016 Berlin // VOID Kili // Kombinat Elektrik
  • 07.12.2016 Weimar // Kasseturm
  • 15.12.2016 Weimar // Zum Falken
  • 16.01.2017 Weimar // C-Keller
  • 21.02.2017 Weimar // C-Keller //Szabó/Kothe
  • 30.01.2017 Weimar // C-Keller // Kögel/Müllbauer/Otto/Szabó
  • 06.02.2017 Weimar // C-Keller
  • 07.02.2017 Weimar // Lichthaus // The Honest/Dedicated
  • 08.02.2017 Weimar // Lichthaus // The Honest/Dedicated
  • 09.02.2017 Berlin // A-Trane // The Honest/Dedicated
  • 30.03.2017 Osnabrück // Herr von Butterkeks
  • 05.04.2017 Erfurt // Café Nerly
  • 15.05.2017 Weimar // C-Keller
  • 17.05.2017 Weimar // Kasseturm
  • 29.05.2017 Weimar // C-Keller
  • 12.06.2017 Weimar // C-Keller Hattrick + Gellért Szabó
  • 20.11.2017 Weimar // C-Keller

 

 

 


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  • Schüler von Frank Möbus, John Schröder, Ronny Graupe, Christian Kögel
  • Seminare und Privatstunden u.A. bei Gilad Hekselman, Ulrich Kreppein, Joshua Fineberg
  • gegenwertig Student an der Franz Liszt Hochschule für Musik Weimar, Studiengang „Elektrische Gitarre“ seit 2015

 


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